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INGRIDS BLOG

Welcher Basenfasten-Typ bin ich? | 21.10.2021

Ich habe letzte Woche meine Re-Zertifizierung zum Basenfasten-Berater nach Sabine Wacker gemacht. Dabei wurde in einem Vortrag auf die Basenfasten-Typen eingegangen. Es gibt drei verschiedene Typen und natürlich Mischtypen, weil wir meistens Anteile von allen in uns tragen. Mir hat der Test gut gefallen, denn ich weiß jetzt, warum ich manchmal Probleme habe, eine Basenfasten-Woche durchzuhalten und warum ich es vermeiden sollte, während der Basenwoche selbst zu fasten. Ich bin nämlich ein Power-Nerven-Typ mit einem großen Anteil Nerven-Typ. Der braucht nämlich zum Fasten Ruhe und Entspannung, die ich während der Kurswoche einfach nicht habe. Jetzt aber zu den einzelnen Typen:

 

Einmal gibt es den Power-Typen, im Ayurveda bezeichnet man ihn als Pitta und in der TCM als Leben-Galle-Typen, die gerne und mit Genuss essen. Sie frieren selten, sind ungeduldig und haben eine hohe Willenskraft. Sie neigen zu Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht, Migräne oder Bluthochdruck.Für den Power-Typen ist eine Basenwoche uneingeschränkt durchführbar, denn er hat damit so gut wie keine Probleme und erzielt damit sehr gute Erfolge. Er verträgt gut Rohkost und Obst und sollte zusätzlich Bitterstoffe zu sich nehmen. Er ist auf Dauer nicht von Basenfasten begeistert, würde aber 2x jährlich durchaus eine Woche einlegen.

 

Der Nerven-Typ, im Ayurveda als Vata und in der TCM der Niere-Blasen-Typ sollte nur eine Basenfasten-Kur in Angriff nehmen, wenn sein Nervenkostüm stabil ist. Außerdem sollten Sie sich für diese Kur eine Auszeit nehmen, denn sie sind schnell überfordert damit. Sie sind die Vernuftsesser, mögen es gerne süß und frieren leicht.

Diese sensiblen Typen sollten warme Speisen und Getränke bevorzugen, viel Wurzelgemüse, Nüsse oder gekeimte Getreide. Sie sollten viel Ruhe einplanen und Entspannung.

 

Zuletzt gibt es noch den Gefühls-Typen, im Ayurveda Kapha und in der TCM der Magen-Bauchspeicheldrüsen-Typen, das sind die Frustesser, die es gerne salzig mögen. Bei diesen Typen ist Essen oft mit Gefühlen und Emotionen verbunden. Sie fasten gerne in einem schönen Umfeld und in der Gruppe, die Verständnis für ihn hat. Ganz wichtig zum Durchhalten ist, dass die Speisen wohlschmeckend und schön und in einem ansprechenden Ambiente sind.

Die Mischtypen bilden sich aus den o.g. Typen, der Power-Nerven-, Gefühls-Nerven- und den Power-Gefühls-Mischtyp, je nachdem wie stark der jeweilige Anteil ist.

 

Wenn ich weiß, welcher Typ ich bin, dann kann ich ganz anders in die Basenfasten-Woche einsteigen. Auch kleine Rückschläge oder Probleme sind dadurch für mich viel verständlicher. Bei manchen Typen ist es besonders wichtig, die Woche zu strukturieren und genau zu planen während bei anderen Typen das gar keine Rolle spielt. Bei meinen Kursen kann jeder Teilnehmer anhand eines Fragebogens seinen Typen feststellen. Das hilft ihm, sich entspannt auf diese Woche einzuzlassen.

Baisisches Frühstück | 22.06.2021

Ich werde oft von meinen Teilnehmern gefragt, was sie in der Basenfasten-Woche denn zum Frühstück essen können. Da in dieser Woche viel Obst und Gemüse, Sprossen, Salat, Nüsse und Samen erlaubt sind, fällt ein klassisches Käsebrot flach. Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier und so fällt es oft schwer, passende Alternativen zu finden. Dabei ist die Auswahl an basischen Frühstücksideen sehr vielfältig.

Wer gerne süß frühstückt hat hier ganz viele Varianten des warmen Porridges, Overnight-Oats, gebackener Müslikuchen, Energiebällchen, Smoothie-Bowls, Smoothies oder frisch gepressten Säften.

Als herzhafte Variante eignen sich Bratkartoffeln, Süßkartoffeltoats süß oder salzig, herzhafte Porridges, basische Kräcker oder Brot mit Gemüseaufstrich oder gekeimtem Humus und Rohkost, oder eine wärmende Gemüsesuppe oder -brühe.

Ich werde in Zukunft immer mal wieder passende Rezepte einstellen mit Tipps und Ideen.

Teilnehmerstimme zum Basenfasten online | 10.05.2021

Eine Woche Basenfasten ist nun vorbei und es war richtig gut.

Meine Motivation für das Fasten war, mich nochmal gesünder zu ernähren.

Fasten bedeutet für mich jedoch nicht nur weniger, gar nichts, gesünder oder anders zu essen sondern auch mir etwas Zeit für mich zu gönnen, zu lesen, spazieren zu gehen und Abstand vom Alltagskarussel zu bekommen. Hierfür hatte ich mir ein paar Tage frei genommen.

Die Begleitung durch Dich, liebe Ingrid, war super. Du hast mir für unser Einstiegsgespräch viele leckere basische Kleinigkeiten vorbereitet und mich die ganze Woche über WA oder Zoom-Meetings begleitet.  Du hast mich so sehr motiviert, dass ich sogar wieder meine Laufschuhe angezogen habe

Basisches Frühstück | 05.05.2021

Ich werde oft von meinen Teilnehmern gefragt, was sie in der Basenfasten-Woche denn zum Frühstück essen können. Da in dieser Woche viel Obst und Gemüse, Sprossen, Salat, Nüsse und Samen erlaubt sind, fällt ein klassisches Käsebrot flach. Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier und so fällt es oft schwer, passende Alternativen zu finden. Dabei ist die Auswahl an basischen Frühstücksideen sehr vielfältig.

Wer gerne süß frühstückt hat hier ganz viele Varianten des warmen Porridges, Overnight-Oats, gebackenen Müslikuchen, Energiebällchen, Smoothie-Bowls, Smoothies oder frisch gepressten Säften.

Als herzhafte Variante eignen sich Bratkartoffeln, Süßkartoffeltoats süß oder salzig, herzhafte Porridges, Kräcker mit basischem Aufstrich und Gemüse oder eine wärmende Gemüsesuppe oder -brühe.

Ich werde in Zukunft immer mal wieder passende Rezepte einstellen mit Tipps und Ideen.

Basenfasten nach Sabine Wacker | 09.04.2021

Fasten bedeutet Verzicht. Aber, ist Basenfasten ein Verzicht? Im Gegensatz zu anderen Fastenmethoden darf, ja sogar muss man essen! Und genau das finde ich so spannend dabei. Man muss sich in dieser Zeit, meistens 1 – 2 Wochen, mit Nahrungsmitteln auseinandersetzen. Erlaubt ist in dieser Zeit Obst, Gemüse, Salat, Samen und Nüsse sowie kaltgepresste Öle. Aus diesen Zutaten lassen sich leckere Gerichte zaubern, die auch lecker schmecken. Dabei sollten höchstens zwei bis drei Obst- oder Gemüsesorten gemischt werden, damit der Geschmack der einzelnen Lebensmittel in den Vordergrund tritt. Wie genau schmecken Kartoffeln oder Zucchini? Herkömmlich werden sie meist in Soßen ertränkt oder mit anderen Lebensmitteln kombiniert. Dieser ungewohnte und neue Purismus schult unsere Geschmacksknospen und schafft Respekt gegenüber den einzelnen Nahrungsmitteln. Dabei sollten wir unseren Fokus auf Bioprodukte richten die aus der Region kommen und Saison haben. So ist Basenfasten abwechslungsreich durch das ganze Jahr und sollte ein- bis zweimal jährlich durchgeführt werden, um den Körper zu entlasten und entgiften. Ganz nebenbei verliert man dabei noch ein paar Pfunde, man fühlt sich wacher und fitter.

Mein Erlebnis mit Pauli | 12.01.2021

Kommunikation mit einem Hund

Letztes Jahr im Juli besuchte uns meine Schwester aus Wien mit ihrem Hund Pauli. Er ist eine Mischung aus Schnautzer und Pudel mit einem sehr sensiblen Charakter. Obwohl er mich anfangs ignorierte, kam es schnell zu einem sehr innigen Verhältnis zwischen uns beiden. Er ist meinem Mann und mir sehr ans Herz gewachsen in der kurzen Zeit.

Meine Schwester erzählte mir, dass Pauli Angst vor Bienen und allen Insekten hat, sie aber mit ihrer Enkelin in ein paar Wochen Urlaub auf einem Bauernhof machen wollten. Das bereitete ihr jetzt schon Bauchweh und versprach anstrengend zu werden. Da sie wusste, dass ich mit Hypnose arbeite, sprach sie mich darauf an. Ich könnte doch mit Pauli mental Kontakt aufzunehmen und ihn nach seinen Problemen fragen. Gesagt, getan.

Bei einem langen Hundespaziergang mit meinem Mann ging ich in die Selbsthypnose und befragte mein Überbewusstsein mittels Fingersignal, wie ich es sonst bei Hypnosesitzungen mit dem Simpson-Protokoll anwende. Ich ging alle Fragen durch, die ich sonst auch bei Menschen anwende und stellte noch Zusatzfragen speziell zu Paulis Problem. Die Antworten kamen prompt, ohne dass ich selbst Einfluss darauf nahm. Nach dem Spaziergang bat ich meine Schwester, Paulis Verhalten zu beobachten.

Ich hatte diesen Vorgang schon längst wieder vergessen als ich Wochen später eine Nachricht von meiner Schwester erhielt. Sie berichtete, dass Pauli ganz entspannt im Urlaub auf Bienen und Ungeziefer reagiert hatte. Und das auf einem Bauernhof!

Sie war überglücklich und bat mich, diesmal mit Pauli über die Termine beim Hundefrisör zu kommunizieren. Diese laufen auch immer problematisch ab. Ich legte mich anschließend in meiner Praxis auf die Hypnose-Liege und ging in Selbsthypnose, um mit Pauli Kontakt aufzunehmen. Es lief wieder genauso ab wie bei dem Spaziergang. Die Antworten bekam ich über Fingersignale. Nach dem Frisörtermin bekam ich die Nachricht, dass der Hundefrisör und auch sie glückllich und zufrieden waren, denn Pauli war entspannt und ließ alles mit sich machen.

Hypnose oder Kommunikation mit Tieren ist durchaus möglich. Bei Katzen schwieriger als bei Hunden, denn sie sind sehr eigen und lassen sich nicht gerne etwas vorschreiben. Bei Pauli ging es jedenfalls ganz problemlos. Es ist auch möglich, den Hundebesitzer in Hypnose zu bringen und ihn als Stellvertreter für seinen Hund einzusetzen, dann läuft die Sitzung wie eine ganz normale Sitzung mit dem Simpson-Protokoll, nur dass über die Probleme des Hundes kommuniziert wird. Es ist ein spannendes Thema, wenn der/die Hundebesitzer/in dafür offen und damit einverstanden ist.

Prüfungsangst - Ein leidiges Thema! | 08.01.2021

Zitternde Hände, kalter Schweiß, pochendes Herz, das Gehirn ist wie leergefegt. Wer unter Prüfungsangst leidet, der kennt die Symptome. Man kann noch so gut vorbereitet sein, am Prüfungstag ist das ganze Wissen einfach nicht abrufbar und das Gehirn wie leergefegt. Wie kann das sein? Eine Prüfung verursacht enormen Stress. Unser Körper reagiert darauf mit der Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol, der Körper ist auf Kampf oder Flucht eingestellt. Die ganze Energie geht in Muskulatur, Atmung und Herzschlag und das Gehirn wird dabei nur notversorgt. Das erklärt das Gefühl der Leere im Gehirn in stressigen Situationen.

Gibt es etwas, was ich dagegen tun kann? Die Antwort ist ja! Es gibt pflanzliche Tropfen zur Beruhigung. Die muss ich aber schon eine Zeit lang vorher einnehmen, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Anders und nebenwirkungsfrei hilft die Kraft der Hypnose und positiven Suggestionen, gelassen in die Prüfung zu gehen. Denn darum geht es hier. Je entspannter wir in die Prüfung gehen, umso einfacher ist es, sein Wissen und Können auf den Punkt abzurufen.

In der Hypnose werden alte destruktive Glaubenssätze und Verhalten aufgelöst und losgelassen. Negative Anker, die wir mit dem Durchfallen bei einer Prüfung setzen, können gelöscht werden. So sehen wir stressigen Situationen gelassener entgegen und bei der Prüfung selbst fällt es uns leicht, unser volles Potential abzurufen. Da kann eine Prüfung richtig Spaß machen!

Hypnose bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen | 03.09.2020

Hypnose ist ein uraltes Verfahren zur Unterstützung akuter Schmerzzustände. Es hilft dabei, den Schmerz abzuschalten beziehungsweise zu reduzieren. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Sie Schmerzmittel schlecht vertragen oder allergische Reaktionen darauf entwickeln. Auch chronische Erkrankungen gehen meist mit Schmerzen einher. Hier kann der tiefe hypnotische Zustand und die Arbeit mit dem Überbewusstsein dabei helfen, Einfluss auf die Vorgänge in unserem Körper zu nehmen. Unterstützend wirkt Hypnose auch bei der Vor- und Nachbereitung auf Operationen zur Minimierung des Schmerzes. Hierbei lernen Sie mit Hilfe der Selbsthypnose den Schmerz abzuschalten bzw. zu reduzieren und entspannt in die Operation zu gehen.

Wie stärke ich mein Immunsystem? | 15.04.2020

Sein Immunsystem kann man auf verschiedene Weise stärken. Dabei spielen die Ernährung, Bewegung und Entspannung eine wichtige Rolle. Unterstützen kann man natürlich auch mit Nahrungsergänzungsmitteln wie z.B. Lavita. Lavita ist ein rein pflanzlich und natürliches Produkt, das die Abwehrkräfte stärkt und die Zellen mit guten Nährstoffen versorgt.

Beginnen wir mit der Ernährung. Selbst und frisch zu kochen ist immer die beste Alternative. Selbst in Zeiten von Corona gibt es immer genügend frisches Obst und Gemüse in Bioqualität. Dann sollten wir auf saisonales und regionales Obst und Gemüse zurückgreifen. Das ist einmal gut für die Umwelt und die langen Transportwege fallen weg, sodass es wirklich frisch zu uns auf den Teller kommt. Übrigens sind diese ganzen Lebensmittel pflanzlich und basisch. Das ist gerade jetzt wichtig für unseren Körper, denn durch die täglichen Meldungen in Rundfunk und Fernsehen sowie die ganzen Einschränkungen gerät unser Körper und die Seele in Stress. Stress bedeutet, unser Körper ist permanent in Kampfbereitschaft, schüttet Stresshormone aus, die aber nicht wieder abgebaut werden können. Das hat zur Folge, dass unser Säure-Basen-Haushalt aus der Balance gerät und unser Körper übersäuert. Bemerkbar macht sich so eine Übersäuerung durch Nervosität, innere Unruhe, Juckreiz, Muskelverspannungen, Gelenkbeschwerden, Hautprobleme und vieles mehr. Dem sollten wir entgegenwirken mit einer überwiegend pflanzlichen und basenreichen Ernährung.

Aber auch Bewegung und Entspannung sind wichtige Faktoren für ein intaktes Immunsystem. Denn Bewegung baut Stress genauso ab wie Entspannung. Versuchen Sie es mit einem Waldspaziergang oder joggen Sie eine Runde in der Natur. Ihr Körper dankt es Ihnen. Unterstützen können Sie Ihr Immunsystem auch mit Entspannungsübungen wie Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung. Manchmal hilft auch eine Hypnose, um positive Energie freizusetzen und sich gut zu fühlen.

Beginnen Sie noch heute, Ihr Leben aktiv und gesund zu gestalten.

Basisch vegan | 15.11.2019

Bei der Vorbereitung meiner Basenfasten-Woche kam mir der Gedanke: Eine basische Ernährung ist vegan, denn es wird in der Woche auf alle säurebildende Lebensmittel verzichtet. Säurebildend bedeutet, dass ein Stoff in einer wässrigen Lösung sauer reagiert. Der pH-Wert liegt dann zwischen 0 und 6,9. Dazu zählen alle tierischen Produkte, Getreide, Hülsenfrüchte, einige Gemüse- und verschiedene Nusssorten. Übrig bleiben dann alle Obst- und Gemüsesorten (bis auf die Ausnahmen Artischocke, Rosenkohl und Spargel), Salate, Nüsse (Mandeln, Macadamianüsse, Paranüsse, Zedernnüsse, Pistazien und frische Walnüsse) und Samen, kaltgepresste Öle. Alle diese basischen Lebensmittel verwende ich auch in der veganen Küche.

Aber ist vegan auch gleich basisch? Vegan sind alle Nahrungsmittel, die nicht vom Tier stammen. Dazu zählen alle Obst und Gemüsesorten, Getreide (auch Seitan), Hülsenfrüchte (auch Soja und Tofu), Nüsse und Samen sowie pflanzliche Öle. Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte sind zwar Säurebildner, aber sie gehören zu den „guten“ Säurebildnern, die den Körper nicht so stark belasten. Allerdings boomt gerade der Markt für veganes Convenience Food, was nicht bedeutet, dass es auch gesund ist, geschweige denn basisch.

Wer sich also überwiegend regional und saisonal ernährt und weitgehend auf Fertigprodukte verzichtet, der bewegt sich als Veganer in einem ausgewogenen Verhältnis von Säuren zu Basen. Fertigprodukte sollten die Ausnahme sein.

Ingrid Kutscheid  

 

Gefühle entscheiden über dein Handeln | 12.09.2019

Wenn du denkst, du triffst deine Entscheidungen mit dem Verstand, dann liegst du falsch. Nehmen wir das Beispiel Essen. Tagsüber klappt das mit dem gesunden Essen noch ganz gut, denn Essen bedeutet erstmal Nahrungsaufnahme und Sättigung. Abends, wenn du auf der Couch sitzt, sieht die Sache ganz anders aus, die Lust auf ungesundes steigt. Du gehst zum Kühlschrank und guckst, was du noch essen kannst. Dein Verstand sagt dir, iss noch eine Möhre oder Tomate, das ist gesund und kalorienarm. Um diese Uhrzeit willst du allerdings gar nichts „gesundes“ mehr, denn es geht eher um die Belohnung nach einem anstrengenden Tag oder vielleicht auch die Befriedigung der Langeweile. Und ehe du dich versehen hast, steckt schon eine große Rippe Schokolade in deinem Mund.

Deine Gefühle stehen im kompletten Gegensatz zu deinem Verstand. Du kannst dir noch so oft sagen, Schokolade geht nur auf die Hüften, aber wenn du dann dieses Stück Schokolade in deinem Mund zergehen lässt, dann fühlst du dich in diesem Moment einfach gut. Der Verstand setzt allerdings postwendend ein mit Selbstverurteilungen wie „Wie konntest du das nur machen? oder „Du bist schon wieder schwach geworden und viel zu fett!“

Ich denke, jeder von uns kennt diese Situationen und sie passieren nicht nur beim Thema essen, sondern auch beim Rauchen, oder, wenn wir die Steuererklärung machen sollten und stattdessen lieber unsere Lieblingsserie im Fernsehen gucken und denken, morgen ist auch noch ein Tag. Unser Verstand kann noch so rationale Argumente bringen, entscheiden tun wir letztendlich mit dem Gefühl. Hier bietet sich die aufdeckende Hypnose an, um das Gefühl hinter dem Verhalten zu erkennen, aufzudecken und zu lösen.

Ingrid Kutscheid